Die Kurse der beiden Kryptowährungen Bitcoin und Ether unterliegen aktuell sehr starken Schwankungen. Was sind die möglichen Gründe dafür?
Generell unterliegen Kryptowährungen großen Kursschwankungen, in manchen Teilen der Erde ist die virtuelle Währung jedoch als Zahlungsmittel zugelassen. Das Kryptomining verbraucht aktuell jede Menge Strom, sodass das Schürfen nach virtuellem Geld durchaus als umweltschädlich bezeichnet wird. Jüngst hat China bekannt gegeben, gegen das Mining von Kryptowährungen vorgehen zu wollen. Die Kurse einiger Kryptowährungen quittierten die Meldungen. Am 22. Juni 2021 hatte die Kryptowährung Bitcoin mehrfach die Marke von 30.000 US-Dollar unterschritten, ist zum Zeitpunkt der Artikelerstellung aber auf über 34.000 US-Dollar gesprungen. Die Währung Ether hingegen hat sich aktuell etwas erholt und liegt am 23. Juni wieder bei um die 2.000 US-Dollar, während sie noch gestern bei 1.700 US-Dollar gelegen hat.
China geht gegen Handel mit Kryptowährungen vor
Wie wir berichtet haben, hat die chinesische Zentralbank am 21. Juni allen einheimischen Banken untersagt, weiterhin den Handel mit Kryptowährungen zu unterstützen. Zuvor hatte China bereits das Schürfen der virtuellen Währungen in mehreren Provinzen verboten. Hintergrund ist der enorme Stromverbrauch beim Mining von Bitcoins & Co. sowie die potenzielle Gefahr von kriminellen Machenschaften mit der Kryptowährung. Bis vor Kurzem waren Mining-Farmen in China noch für 50 Prozent aller neu geschürften Bitcoins verantwortlich.
Um an neue Bitcoins etc. Zu kommen, muss man Krypto-Mining betreiben. Hierzu benötigen die Miner jede Menge Rechenleistung. Zentrales Element jeder Kryptowährung ist die Blockchain-Technologie. Hierbei wird quasi in einer Datei verzeichnet, wer, wem, wie viel Geld transferiert hat. Um neue Daten aufnehmen zu können, müssen kryptografische Aufgaben gelöst werden. Wer mehr Rechenleistung dafür aufbringen kann, hat größere Wahrscheinlichkeit, den nächsten Block zu bestätigen und so Bitcoins & Co. zu erhalten. Grafikkarten mit einer möglichst hohen Hashrate sind bei vielen Schürfern besonders beliebt, da sich damit sehr gut kryptografische Rechenaufgaben lösen lassen. Einen anderen Rechenweg geht die Kryptowährung Chia, die besonders viel Speicherplatz auf SSDs und Co. Benötigt. So oder so, der Boom in Sachen Kryptowährungen hat Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und letztlich den Preis von Grafikkarten & Co.
Ebenfalls lesenswert: Kryptowährung: Banken in China soll der Krypto-Handel verboten werden
Sammlung zu Kursschwankungen bei Bitcoin, Ether & Co.:
- Die Kryptowährungen unterliegen - mal wieder - einer enormen Kursschwankung. Gestern hatte beispielsweise die Währung Bitcoin noch mehrfach den Wert von 30.000 US-Dollar unterschritten, heute liegt das virtuelle Zahlungsmittel bei über 34.000 US-Dollar.
- China, das kürzlich für 50 Prozent aller neu geschürften Bitcoins verantwortlich war, hat inzwischen das Mining von Kryptowährungen in etlichen Provinzen verboten.
- Hintergrund ist der hohe Stromverbrauch beim Mining und die Gefahr für kriminelle Aktivitäten mit Kryptowährungen.
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Quellen: Bitstamp (1), Bitstamp (2), Bafin, NZZ, Golem
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Kryptowährungen: Bitcoin- und Ether-Kurs schwanken stark - PC Games Hardware
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